3 Erfolgsbremsen bei Handwerker.

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Immer wieder stelle ich bei Handwerkern folgende Erfolgsbremsen fest.

1. Angebote bleiben liegen.

Schön, wenn Handwerker volle Auftragsbücher haben. Weniger schön ist es allerdings, wenn man eine Anfrage an sie schickt und man wochenlang nichts hört. Graue Haare können hier schnell wachsen.

Wenn potentielle Kunden einem Handwerker nachlaufen müssen, ist das kein guter Einstieg in eine Win-Win-Situation.

Ganz im Gegenteil: Nach einer Weile hat der potentielle Kunde die Schnauze voll und ruft den nächsten Handwerker an.

Meine Empfehlung: Sprechen Sie lieber offen mit Ihren potentiellen Kunden über Ihre Auftragslage. Wenn Ihnen die Luft zur Ausführung fehlt, dann sagen Sie es, anstatt den Kunden wochenlang auf die lange Bank zu schieben.

2. E-Mails: Was ist das denn?

Obwohl unsere Welt sich sehr schnell gewandelt und geändert hat, gibt es immer noch eine Handwerker-Gruppe, die sich dem Mailverkehr komplett entziehen. Das mag für diese Handwerker einfach und leicht zu sein, denn einen Vorteil haben sie: Sie müssen sich nicht mit der Mailflut herumplagen!

Doch aufgepasst: Der digitale Austausch von Informationen und Daten ist aus dem heutigen Geschäftsleben nicht mehr wegzuradieren. Wir leben inmitten einer hochinformierten Gesellschaft, in der die Kunden am Wochenende im Netz wühlen, um dann mit Handwerkern ihrer Wahl den ersten Kontakt über das Medium Mail aufzunehmen.

3. Auf Mails wird nicht geantwortet.

Eine weitere Todsünde ist es, Mails unbeantwortet liegen zu lassen. Für mich ist es ein Wertschätzungsgebot auf die eingehenden Mails in irgendeiner Weise zu antworten. Die Antwort muss nicht mit einer Rückmail verbunden sein, nein die Antwort kann selbstverständlich auch ein Rückruf sein. Manchmal ist nämlich ein Rückruf wirkungsvoller als alles andere. Schließlich sind wir Menschen, die miteinander sprechen wollen.

Wenn Sie diese Erfolgsbremsen lösen, sind Sie einen Riesenschritt weiter!

Und noch ein Tipp: Ihre Frauen sind für diese Aufgaben bestens geeignet, setzen Sie sie entsprechend ein und nutzen Sie das Frauenpotential in Ihrem Hause. Schicken Sie Ihre Frauen doch einfach mal auf ein praktisches, nutzenorientiertes Steinseifer-Seminar mit dem Titel “Frauenpower im Handwerk.” Die Referentin, Heike Eberle, ist eine von Ihnen!

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